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Gewöhnliche Steinmispel

(Cotoneaster integerrimus)

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0,5 — 2 m indigen LC
Cotoneaster integerrimus
Synonyme: Cotoneaster vulgaris, Mespilus integerrima, Gewöhnliche Bergmispel. Nanophanerophyt, coll-sa. Der kleine Strauch ist dornenlos. Die ganzrandigen Laubblätter sind oberseits glatt und unterseits filzig. Die Blüten sind weiß bis rosa (Lit). Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen außer dem südöstlichen Alpenvorland vor. Im nördlichen Alpenvorland ist sie vom Aussterben bedroht, im pannonischen Raum beinahe gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Cotoneaster integerrimus
Der Artname integerrimus ist der Superlativ zu lat. "integer = unversehrt, ganz" dar und bedeutet "ganzrandig (Lit).
 
Cotoneaster integerrimus
 
 
Cotoneaster integerrimus
 
 
gemeinsam mit Heckenrose
Aufnahmen: 17.08.2006 Kogelsteine

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1417. C. vulgaris Lindl. (Mespilus Cotoneaster L. sp). Gemeine B., Stein- oder Zwergmispel. — Quittenmispel.)
Strauch 2 — 4' hoch. Rinde dunkelgrau, glatt. Aeste wehrlos. Blätter eiförmig oder oval, spitz oder stumpf, zuweilen ausgerandet, ganzrandig, sehr kurzgestielt, oberseits kahl, sattgrün, rückwärts sammt den Blattstielen filzig, weissgrün. Blüthen in 1 —5blüthigen, überhängenden Doldentrauben. Kelchröhren kahl. Zähne wolliggewimpert. Kronen klein, weiss oder rosenroth. Früchte kahl, erbsengross, kreiselförmig, blutroth, schon im Sommer reifend, ungeniessbar, meistens überhängend.
April — Mai


In Wäldern, besonders lichten Nadelhölzern der Kalkgebirge des Traunkreises und Salzkammergutes in der Berg- und Voralpenregion bis zum Krummholze, vereinzelt, um Windischgarsten, Steyr, im Stoder, um Spital. Ueber Dolomitfelsen des Grestnerkalkes im Plangraben an der Kirchdorf - Leonsteiner Strasse."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 180), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 06.06.2026

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